
Die Hunde der Titanic
Kleine Helden auf großer Fahrt
Du kennst sicher die tragische Geschichte der Titanic – das größte und luxuriöseste Schiff seiner Zeit, das auf seiner Jungfernfahrt am 15. April 1912 sank. Aber wusstest du, dass auch Hunde an Bord waren? Tatsächlich reisten mindestens zwölf Hunde mit ihren wohlhabenden Besitzern in der ersten Klasse. Und einige von ihnen überlebten das Unglück!
Die vierbeinigen Passagiere der Titanic
Die Hunde auf der Titanic waren hauptsächlich kleine Rassen wie Pekingesen, Spitz und Terrier – perfekt für das Leben in den luxuriösen Kabinen der ersten Klasse. Sie gehörten oft reichen Passagieren, die ihre geliebten Vierbeiner nicht zurücklassen wollten. Die Hunde wurden in speziellen Zwingern gehalten, durften aber regelmäßig spazieren gehen. Es gab sogar einen geplanten Hunde-Wettbewerb auf dem Schiff – doch dazu sollte es nie kommen.
Die Hunde der Titanic
Welche Hunde überlebten?
Nur drei Hunde überlebten die Katastrophe – und es ist kein Zufall, dass es sich um kleine Rassen handelte. Ihre Besitzer konnten sie unauffällig in eine Rettungsboot schmuggeln.
Hier sind ihre Geschichten:
Lady, ein Pomeranian-Spitz, gehörte der Passagierin Margaret Hays. Sie wickelte ihren kleinen Hund in eine Decke und nahm ihn mit ins Rettungsboot. Während der chaotischen Evakuierung gelang es ihr, unbemerkt mit Lady in ein Rettungsboot zu steigen. Erst als sie in Sicherheit war, offenbarte sie, dass sie ihren Hund gerettet hatte.
Sun Yat-Sen, ein Pekingese, überlebte mit seinen Besitzern Henry und Myra Harper. Die Harpers stiegen in ein Rettungsboot.Sie hielten ihren kleinen Hund während der ganzen Rettungsaktion in den Armen, sodass niemand ihn bemerkte oder infrage stellte, ob er mitgenommen werden durfte.
Ein weiterer Pomeranian, der der Familie Rothschild gehörte, hatte ebenfalls Glück und wurde gerettet.
Seine Besitzerin konnte ihn ebenfalls in eine Decke gehüllt an Bord eines Rettungsbootes schmuggeln. Aufgrund seiner geringen Größe fiel er unter den vielen Passagieren nicht auf.
Die größeren Hunde an Bord hatten leider keine Chance. Sie waren in den Zwingern im unteren Bereich des Schiffs untergebracht, und als das Wasser eindrang, gab es für sie kein Entkommen. Berichten zufolge öffnete ein Crewmitglied die Zwingertüren, um den Hunden eine letzte Chance zu geben. Einige Zeugen gaben später an, große Hunde schwimmen gesehen zu haben vermutlich auf der verzweifelten Suche nach ihren Besitzern, doch die eisigen Temperaturen des Atlantiks ließen ihnen kaum Überlebenschancen.- Traurig oder?

Die traurige Geschichte von Rigel
Eine der bekanntesten Geschichten rankt sich um Rigel, einen Neufundländer. Laut einigen Berichten gehörte er dem Ersten Offizier William Murdoch. Als die Titanic sank, soll Rigel ins eiskalte Wasser gesprungen sein und später dabei geholfen haben, Überlebende zu finden, indem er bellte und so die Aufmerksamkeit eines Rettungsschiffes erregte. Ob diese Geschichte wahr ist, bleibt ungewiss – aber sie zeigt, wie sehr uns die Treue und Tapferkeit der Hunde bewegt.
Der berühmte Airedale Terrier “Kitty”:
Der Millionär John Jacob Astor IV, einer der reichsten Männer an Bord, besaß einen Airedale Terrier namens “Kitty”. Leider überlebte der Hund nicht – Astor selbst kam ebenfalls ums Leben.
Fazit: Kleine Helden mit großem Herz
Die Hunde der Titanic sind ein oft übersehener Teil dieser tragischen Geschichte. Während nur wenige überlebten, erinnern sie uns daran, dass nicht nur Menschen, sondern auch Tiere von historischen Ereignissen betroffen sind. Ihre Geschichten zeigen die enge Bindung zwischen Mensch und Hund – eine Verbindung, die selbst eine Katastrophe wie den Untergang der Titanic überdauert.
Hättest du deinen Hund mit auf die Titanic genommen?
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Naja manchmal ganz schön traurig das ganze.… vielleicht können wir dir stattdessen mit ein paar Trainingshilfen zur seite stehen oder dem ein oder anderen Seminar/Abendvortrag?
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