
Mythen rund um den Winter Teil 2
Mythen im Winter Teil 2, und weiter gehts mit den nächsten spannenden Themen rund um den Winter.
Wenn Ihr unseren ersten Beitrag gelesen habt denke ich dürften die nächsten Mythen im Winter genauso spannend für euch sein, hoffe ich zumindest.
Mythos 4: Hunde im Schnee – das macht ihnen nichts aus!
Viele Hunde lieben es, im Schnee herumzutollen. Doch ein Problem entsteht, wenn sich Schnee an den Pfoten sammelt und kleine Eisklumpen bildet. Besonders Hunde mit längerem Fell zwischen den Ballen haben oft mit diesen gefrorenen Klumpen zu kämpfen. Das kann nicht nur schmerzhaft sein, sondern auch das Laufen erschweren.
Ausserdem kann sich euer Liebling schnell auskühlen wenn er sich ständig im Schnell wälzt.
Ein einfacher Trick für die Pfoten: Das Fell zwischen den Ballen leicht stutzen, um das Risiko zu minimieren. Zusätzlich kann eine dünne Schicht Pfotenbalsam helfen, Eisbildung zu verhindern.Ausserdem verhindert das stutzen des Fells das sich Streu oder Granulatreste festsetzten. Dann ist ein Dauerlecken vorprogramiert und es kann zu Entzündungen kommen.
Mein Fazit: Schnee ist toll, aber kann an den Pfoten zur Plage werden – also lieber vorher vorsorgen!
Mythos 5: Schnee fressen ist für Hunde harmlos.
Viele Hunde sind regelrechte Schnee-Junkies und schnappen sich bei jedem Spaziergang eine Portion. Klingt harmlos, kann aber problematisch sein. Neben der Gefahr, Streusalz/Granulat oder Steinchen mit aufzunehmen, kann kalter Schnee empfindlichen Hunden Magenprobleme bereiten. Die sogenannte “Schnee-Magen-Darm-Grippe“also Wintergastritis entsteht oft durch verschmutzten oder eiskalten Schnee und kann zu Durchfall und Erbrechen führen.
Ausserdem erkennt euer Hund nicht was unter der Schneedecke ist und da haben wir die erfahrung gemacht,das schon mal das ein oder andere nicht so bekömmliche dabei war.
Also besser vorbeugen: Wenn dein Hund ständig Schnee frisst, kannst du ihn mit einem Kauartikel oder Leckerli ablenken. Allternativ hilft es natürlich dem Hund beizubringen generell nichts vom Boden aufzunehmen. Wahrscheinlich sogar die bessere Lösung!
Mein Fazit: Schnee zu fressen ist keine gute Idee – Magenprobleme lassen sich so leichter vermeiden!

Mythen rund um den Winter Teil 2
Mythos 6: Hunde müssen sich im Winter weniger bewegen.
“Es ist kalt, das reicht doch der kurze Spaziergang aus oder die Runde im Garten, oder?” Falsch gedacht!
Auch wenn wir uns am liebsten mit einer heißen Schokolade aufs Sofa kuscheln würden – dein Hund braucht Bewegung.
Regelmäßige Spaziergänge sind auch im Winter essenziell, um Übergewicht zu vermeiden und die Gelenke fit zu halten.Aber auch damit dein Hund seine tägliche Portion Zeitung lesen kann! Aber hier müsst ihr aufpassen. Schnee bindet Geruchsmoleküle,das heisst nicht wundern wenn eurer Hund ständig die Nase auf dem Boden hat. Besonders an den Stellen wo der Schnell schon gelb geworden ist!
Besonders ältere Hunde profitieren von sanfter Bewegung, um steife Gelenke geschmeidig zu halten. Statt ewig langen Gassirunden reicht es, häufiger, aber kürzer zu gehen.
Mein Fazit: Bewegung bleibt auch im Winter wichtig – also rein in die Jacke und raus ins Freie! So ein Winterspaziergang kann doch was feines sein!
Fazit: Auch wenn der Winter ein wunderschönes Abenteuer für unsere Hunde sein kann, ist es ratsam, auf die individuellen Bedürfnisse unserer Fellnasen zu achten. Nicht jeder Hund braucht ein dickes Mäntelchen, aber eine gute Pflege der Pfoten, vor allem im Umgang mit Streusalz/Granulat.
Mit einer wärmenden Hundesuppe( Rezept kann ich gerne in einem Beitrag schreiben,wenn gewünscht) oder einem selbst gemachten Pfotenbalsam(recht easy in der Herstellung) sorgen wir dafür, dass unsere Hunde den Winter nicht nur überstehen, sondern in vollen Zügen genießen können – ohne frostige Pfoten und kalte Ohren!
Aber mal ehrlich, was meint Ihr…Lieber Sommer oder doch Winter?
Mythen rund um den Winter Teil 1 und Mythen rund um den Winter Teil 2 sind hoffentlich interessant für euch und helfen euch ein wenig die kalte Jahreszeit zu überstehn!
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Und natürlich kann das ein oder andere gerade im Winter schon mal passieren.
Aber dafür gibt es ja immer Möglichkeiten das du dich gut vorbereiten kannst!
Wie wäre es zum Beispiel mit einem richtig guten Erste-Hilfe-Kurs für deinen Liebling. Denn in diesem Kurs werden genau diese Theman und viele weitere angesprochen und natürlich auch in der Praxis geübt.
Alle Infos bekommst du auf :